Länderleitfaden
Entgelttransparenz in der Schweiz
Was die EU-Entgelttransparenzrichtlinie für Arbeitgeber in der Schweiz bedeutet — auf Grundlage der nationalen Umsetzung: Status, Schwellenwerte, Auslöser der gemeinsamen Entgeltbewertung und zuständige Stelle.
Switzerland is not an EU member state: Directive (EU) 2023/970 does not apply. The Gleichstellungsgesetz (GlG) equal-pay analysis obligation is the governing national regime, and it is TIME-LIMITED: Section 4a (Art. 13a-13i) falls away on 1 July 2032. Nothing before Parliament seeks to move that date. Parlamentarische Initiative 24.478 is live in the National Council committee (status 2026-03-27) and would delete the Art. 13a Abs. 3 release, so that the four-year repeat would bind without exception. The Federal Council has brought the Art. 17b effectiveness evaluation forward to end-2027 and will decide then whether to propose a revision.
In der Schweiz gilt die EU-Entgelttransparenzrichtlinie nicht; das Land fällt nicht in ihren Anwendungsbereich. Die folgenden Angaben beschreiben stattdessen die nationale Regelung zur Entgeltberichterstattung.
In der Schweiz richten sich die Berichtspflichten nach der Größe des Arbeitgebers; die Tabelle unten führt jede Stufe so auf, wie das Gesetz sie festlegt. Bis das nationale Recht einen eigenen Wert festlegt, gilt der 5-%-Auslöser der Richtlinie für die gemeinsame Entgeltbewertung.
Ob die Entgeltlücken-Kennzahlen veröffentlicht werden müssen, haben wir anhand des nationalen Textes noch nicht bestätigt. So oder so bleibt die eigentliche Arbeit gleich: gleichwertige Arbeit über eine geschlechtsneutrale Arbeitsbewertung feststellen, den gesetzlichen Entgeltbericht im nationalen Format erstellen und dort, wo die Lücke zu groß ist, eine gemeinsame Entgeltbewertung durchführen.
Pflichten im Überblick
| Berichtsschwelle | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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| Geltende Gesetze |
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| Gemeinsame Entgeltbewertung | Bis das nationale Recht einen eigenen Wert festlegt, gilt der 5-%-Auslöser der Richtlinie für die gemeinsame Entgeltbewertung. | ||||||||||
| Öffentliche Veröffentlichung | Noch nicht bestätigt | ||||||||||
| Zuständige Behörde | Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG / BFEG) | ||||||||||
Häufige Fragen
Gilt die EU-Entgelttransparenzrichtlinie in der Schweiz?
In der Schweiz gilt die EU-Entgelttransparenzrichtlinie nicht; das Land fällt nicht in ihren Anwendungsbereich. Die folgenden Angaben beschreiben stattdessen die nationale Regelung zur Entgeltberichterstattung.
Welche Arbeitgeber müssen in der Schweiz berichten?
In der Schweiz richten sich die Berichtspflichten nach der Größe des Arbeitgebers; die Tabelle unten führt jede Stufe so auf, wie das Gesetz sie festlegt. 100 oder mehr Beschäftigte, ab 2021 bis 2032, alle vier Jahre, weitere Voraussetzungen gelten.
Was löst in der Schweiz eine gemeinsame Entgeltbewertung aus?
Bis das nationale Recht einen eigenen Wert festlegt, gilt der 5-%-Auslöser der Richtlinie für die gemeinsame Entgeltbewertung.
Dieser Leitfaden fasst öffentlich verfügbare Informationen nur zur Orientierung zusammen. Er ist keine Rechtsberatung — prüfen Sie jeden Wert anhand des nationalen Umsetzungstextes (Schweiz), bevor Sie sich darauf verlassen.