Länderleitfaden
Entgelttransparenz in Italien
Was die EU-Entgelttransparenzrichtlinie für Arbeitgeber in Italien bedeutet — auf Grundlage der nationalen Umsetzung: Status, Schwellenwerte, Auslöser der gemeinsamen Entgeltbewertung und zuständige Stelle.
Italy transposed the Directive via Legislative Decree No. 96 of 7 May 2026 (Gazzetta Ufficiale 1 June 2026), in force 7 June 2026: pay ranges in job postings, salary-history ban, a right to comparator pay information within two months (at most one request a year), and a joint pay assessment where an unjustified gap of 5% or more persists for six months. Pay-gap reporting under art. 9 binds employers with at least 100 employees — 250 or more collect by 7 June 2027 and annually thereafter, 150 to 249 by 7 June 2027 and every three years, 100 to 149 by 7 June 2031 and every three years. The pre-existing biennial rapporto sulla situazione del personale (Law 162/2021, more than 50 employees) is unaffected and binds alongside it.
In Italien ist die EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht umgesetzt. Die nachstehenden Pflichten gelten und folgen dem nationalen Gesetz, nicht der Richtlinie im Abstrakten.
In Italien richten sich die Berichtspflichten nach der Größe des Arbeitgebers; die Tabelle unten führt jede Stufe so auf, wie das Gesetz sie festlegt. Ein durchschnittliches Gefälle von 5 % oder mehr in einer Gruppe von Arbeitnehmern, das nicht objektiv gerechtfertigt ist und nicht binnen sechs Monaten geschlossen wird, löst eine gemeinsame Entgeltbewertung mit den Arbeitnehmervertretern aus.
Die Kennzahlen werden der zuständigen Behörde gemeldet, nicht öffentlich veröffentlicht. So oder so bleibt die eigentliche Arbeit gleich: gleichwertige Arbeit über eine geschlechtsneutrale Arbeitsbewertung feststellen, den gesetzlichen Entgeltbericht im nationalen Format erstellen und dort, wo die Lücke zu groß ist, eine gemeinsame Entgeltbewertung durchführen.
Pflichten im Überblick
| Berichtsschwelle | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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| Geltende Gesetze |
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| Gemeinsame Entgeltbewertung | 5% Lücke | |||||||||||||||
| Öffentliche Veröffentlichung | Nur Meldung an die Behörde | |||||||||||||||
| Zuständige Behörde | Ministero del Lavoro e delle Politiche Sociali / Consigliere di parità | |||||||||||||||
Häufige Fragen
Gilt die EU-Entgelttransparenzrichtlinie in Italien?
In Italien ist die EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht umgesetzt. Die nachstehenden Pflichten gelten und folgen dem nationalen Gesetz, nicht der Richtlinie im Abstrakten.
Welche Arbeitgeber müssen in Italien berichten?
In Italien richten sich die Berichtspflichten nach der Größe des Arbeitgebers; die Tabelle unten führt jede Stufe so auf, wie das Gesetz sie festlegt. Mehr als 50 Beschäftigte, ab 2022, alle zwei Jahre.
Was löst in Italien eine gemeinsame Entgeltbewertung aus?
Ein durchschnittliches Gefälle von 5 % oder mehr in einer Gruppe von Arbeitnehmern, das nicht objektiv gerechtfertigt ist und nicht binnen sechs Monaten geschlossen wird, löst eine gemeinsame Entgeltbewertung mit den Arbeitnehmervertretern aus.
Dieser Leitfaden fasst öffentlich verfügbare Informationen nur zur Orientierung zusammen. Er ist keine Rechtsberatung — prüfen Sie jeden Wert anhand des nationalen Umsetzungstextes (Italien), bevor Sie sich darauf verlassen.